Stadtgestaltung: Referenzen und Leistungen

Zhangjiagang City

Stadtgestaltung entlang der Renmin Road in Zhangjiagang

Die Stadt Zhangjiagang befindet sich im Wirtschaftsraum des Yangtse Deltas und ist mit der Nähe zum Yangtse eine wichtige Hafenstadt.

Das Fokusgebiet des 900 Hektar umfassenden Projektareals liegt im Kern des Stadtgebiets von Yangshe, der zentralen Stadt von Zhangjiagang. Die hier befindliche Renmin Road und die angrenzenden Quartiere sollen zukünftig die Funktionen eines qualitätsvollen Stadt- und Geschäftszentrums, sowie eines Zentrums für Regierungsangelegenheiten übernehmen. Die Planung sieht hochwertige urbane Kerngebiete, umfassende Dienstleistungszentren und ökologisch bewohnbare Quartiere vor. Das Fokusgebiet der Renmin Road positioniert sich als städtische Allee mit dem label „life+“ und ist Ausdruck einer menschenorientierten, fußgängerfreundlichen und lebendigen Stadt“.

Mittels wissenschaftlicher und technischer Analysen hat SBA Faktoren wie Landnutzungseigenschaften, Standortbedingungen, Landschaft, Umwelt sowie wirtschaftliche und soziale Werte untersucht. Die derzeitigen Hauptprobleme sind eine starke Zersplitterung des Raums, unangemessene Raumzuteilung, diskontinuierliche Stadtteilgrenzen, nicht sinnvolle Funktionsmischungen und unvollkommene Systeme.

Das Konzept von SBA sieht eine Planstruktur mit der Gestaltung 1 Achse, 2 Korridore, 5 Bezirke und 8 Clustern vor. Auf Makro-, Meso- und Mikroebene wurden Konzepte erarbeitet, um bestehende Probleme systematisch und konzentriert  zu lösen.

Projektort: Zhangjiagang, Provinz Jiangsu
Projekttyp:
Wettbewerb, 1. Preis
Planung: 2018

 

Bauherr: Zhangjiagang Stadtplanungsbüro
Größe Projektareal: 900 Hektar
Fokusgebiet: Renmin Road, ca. 9 km Länge
Leistungen: Städtebauliche Planung, Konzeptdesign

SBA erhielt im städtebaulichen Wettbewerb den 1. Preis

Rosensteinquartier Stuttgart

Rosensteinquartier Stuttgart

Konzept für einen neuen Stadtteil

Im Zuge des Umbaus zu einem unterirdischen Durchgangsbahnhof werden hinter dem Stuttgarter Hauptbahnhof zukünftig ca. 85 Hektar Fläche für eine städtebauliche Entwicklung und eine  Erweiterung des Rosensteinparks frei.

Für den internationalen Wettbewerb „Rosenstein - Ideen für den neuen Stadtteil“ entwickelte das Planer-Team um SBA in der 1. Phase einen städtebaulichen und freiraumplanerischen Entwurfsvorschlag. Wichtige Schwerpunkte hierbei waren unter anderem eine hohe Diversität, ein nachhaltiges Mobilitätskonzept sowie der angemessene Umgang mit den wertvollen Bestandsgebäuden.

Das Konzept sieht eine Gliederung in vier Zonen vor: Zone 1 beschreibt ein innovatives und lebendiges Bahnhofsquartier mit horizontaler und vertikaler Mischnutzung (Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Bildungscampus, Konzerthalle, Kultur, Hotels und Kongress). Attraktive Plätze, durchgrünte Terrassen und barrierefreie Rampen bestimmen dabei den Freiraum.

Zone 2 umfasst den Park und die Künstlerkolonie im historischen Überwerfungsbauwerk. Dieser Bereich zeichnet sich durch eine vielseitige Kulturlandschaft und Heimat für die Kunstszene aus. Die geplante „Stuttgarter Highline“ auf einer ehemaligen Bahntrasse stellt eine spektakuläre neue Panoramastrecke für Fahrradfahrer und Fußgänger dar.

In den Zonen 3 und 4 sind vordergründig gemischt genutzte Wohnquartiere vorgesehen. Bestehende, schützenswerte Plätze und Siedlungen wie etwa die temporäre „Container City“ werden sinnvoll in die neuen Strukturen integriert.

Zur Beförderung zwischen den einzlenen Zonen stehen den Bürgern elektrische und autonome Kleinbusse zur Verfügung - der sogenannte „Rosenstein People Mover“.

Projekt: Rosensteinquartier Stuttgart, Phase 1

Projektort: Stuttgart

Projekttyp: Wettbewerb

Ausloberin: Landeshauptstadt Stuttgart

Planungszeit: 2018

Projektfläche: ca. 85 ha

Umgestaltung Stuttgart

3. Preis für Neue Mitte am Stöckachplatz

Entwicklungsimpuls für den Stuttgarter Osten

Das Thema des Wettbewerbs war, den zentralen Stöckachplatz umzugestalten. Zudem sollte das anliegende Grundstück der ehemaligen Schule neu bebaut und gestaltet werden. Das Planungsareal liegt im Sanierungsgebiet Stuttgart 29. Als neue Mitte dient es künftig der Identitätsstiftung und wertet den Stadtteil zusätzlich auf.

Auf Grund der vielen Brüche im Umfeld ist es wichtig, das Stöckachquartier (Stöckachplatz als Mitte mit Grundstück der ehemaligen Handelsschule) in eine Balance von Bestand (Gymnasium und Schule) und Neubau zu einem modernen, gut erschlossenen, aber zugleich grünen, nachhaltig und räumlich hochwertigen innerstädtisches Areal zu entwickeln. Durch Herausbildung dieses positiven Images ist die Leitidee „Neue Mitte für Stöckach“ ein Entwicklungsimpuls für den Stuttgarter Osten.

Als Nutzung für das Quartier am Stöckachplatz ist derzeit eine Mischung aus sozialen Einrichtungen, kleinteiligem Handel und Gewerbe sowie Wohnen geplant.

Projektort: Stuttgart
Projekttyp: nicht-offener Wettbewerb
Bauherr: Stadt Stuttgart
Planungszeit: 2014
Geschossfläche in m²: 3.700
Größe Projektareal: 0,7 Hektar
Auszeichnung: 3. Preis

Alfred-Delp-Quartier Donauwörth

Wohnen in Donauwörth: Das neue Alfred-Delp-Quartier

 

Mit dem städtebaulichen Entwurf auf der ehemaligen Alfred-Delp-Kaserne entsteht ein neues zukunftsweisendes Quartier für die Stadt Donauwörth. Seine exponierte Lage im Landschaftsraum sowie die historische Bedeutung weisen dem Ort seine besondere Stellung zu. Der Entwurf fügt sich behutsam in die Landschaft und Siedlungsstruktur des Schellenbergs ein, indem Rücksicht auf Natur und Bausubstanz genommen werden. Historische Landschaftsterrassen werden ebenso wie wertvolle Baumbestände erhalten und geben dem Quartier seinen unverfälschten Charakter. Als Bindeglied zwischen Parkstadt und südlicher Siedlung am Schellenberg entsteht die identitätsstiftende Quartierspromenade, gleichzeitig ein städtebauliches Gelenk zur Donauwörther Innenstadt.

Das innovative Stadtquartier zeichnet sich durch Flexibilität der Baustruktur, hochwertige öffentliche Räume sowie funktionaler und sozialer Mischung aus. Zukunftsfähige Energiesysteme arbeiten naturschonend sowie ressourcensparend und sind Grundpfeiler der Nachhaltigkeit.

Gebäudetypologie

Der städtebauliche Entwurf setzt sich aus verschiedenen Gebäudetypologien zusammen, die durch ihr Arrangement und den gemeinschaftlichen Wohnhöfen enge Nachbarschaften bilden. Neben überwiegendem Geschosswohnungsbau zeichnet sich die bauliche Vielfalt durch Einzel-, Doppel-, Reihen-, Stadthäuser und Villen aus. Clusterwohnungen im Westen sind ein innovativer Ansatz, den Ansprüchen an variable Haushaltszusammensetzungen gerecht zu werden und hohe Funktionsmischung zu generieren. Moderne Wohnkonzepte wie Mehrgenerationenwohnen oder Wohnen & Arbeiten sowie Baugemeinschaften bereichern das Quartier. Durch den Mix an diversen Wohntypologien und Wohnungsgrößen entsteht ein breites Angebot für Jedermann und eine entsprechende soziale Mischung.

An  öffentlichen  Plätzen  weist  die  Erdgeschosszone  einen  Nutzungsmix  mit  offener  Fassadengestaltung  auf.  Wohnen  und  Arbeiten  gehen  hierbei  Hand  in  Hand.  Flexible Gebäudegrundrisse ermöglichen elegante Erschließungslösungen für Apartments und Büroflächen in den Obergeschossen.

Projekt: Wohnen in Donauwörth / Das neue Alfred-Delp-Quartier

Ort: Donauwörth

Projekttyp: Wettbewerb

Auslober: Stadt Donauwörth

Planungszeit: 2017

Art der Leistung: Stadt- und Gebietsplanung/Objektplanung/Freianlagen

Hochwasserschutz und Stadtsanierung

Altstadtsanierung und Hochwasserschutz für Donauwörth

SBA/Mann+Partner wurde ab 1984 mit der Altstadtsanierung und dem Hochwasserschutz der Insel Ried in Donauwörth beauftragt. Nach und nach kam die Neugestaltung verschiedenster Plätze hinzu, um die Attraktivität der Stadt zu steigern.

Da Donauwörth auch kulturell einiges zu bieten hat, wurde am historischen Mangoldfelsen ein Freilufttheater errichtet, sowie das "Forum für Bildung und Energie" - das neue Zuhause der Volkshochschule Donauwörth.

Es folgten Beauftragungen für die städtebauliche Entwicklung bis ins Jahr 2013.

Projektort: Donauwörth

Projektzeitraum: 1984-2013

Bauherr: Stadt Donauwörth

Leistungen: Hochwasserschutz (Wehre, Brücken, Mauern), Stadtsanierung, Verkehrskonzept, Umlegungsplanung, Bebauungspläne, Gestaltung zentraler öffentlicher Plätze, Straßen und Brücken